Tibet Terrier aus Reken

Irmis Hundezucht · Reken im Münsterland

Tibet Terrier

Fröhlich, anhänglich, robust – und mit einem ganz eigenen, liebenswerten Charme. Hier erfahren Sie alles über unsere Tibet Terrier und darüber, worauf es bei dieser besonderen Rasse ankommt.

Erwachsener Tibet Terrier mit langem, goldfarbenem Fell
Erwachsen: selbstbewusst, verschmust, wetterfest
Cremefarbener Tibet Terrier Welpe im Gras
Welpe: ein kleines Wollknäuel voller Neugier

Unsere Tibet Terrier

Als Familienbetrieb leben und züchten wir auf unserem Hof in Reken mit Hunden.

Unsere Tibet Terrier sind besonders hübsche, ausdrucksstarke Hunde mit einem tollen, lieben Wesen. Unsere Zuchthunde müssen gesund und charakterfest sein, ein freundliches Wesen und ein gesundes Haarkleid haben und natürlich dem Rassestandard entsprechen. Auch seltenere Farbzeichnungen kommen bei uns vor.

Unsere Welpen wachsen mitten im Familienleben auf. Sie lernen früh Menschen, Kinder, andere Tiere und die Geräusche des Alltags kennen und werden so bestens auf ihr Leben im neuen Zuhause vorbereitet.

  • vom Kreisveterinäramt kontrollierte Zucht
  • alle Zuchthunde HD & ED geröntgt: Klasse A
  • umfassende Gentests (Laboklin)
  • charakterfeste Hunde mit freundlichem Wesen
  • schönes, gesundes Haarkleid
  • Beratung vor und nach dem Kauf
  • faire Preise

Die Rasse im Porträt

Herkunft

Der Tibet Terrier stammt aus dem Hochland von Tibet. Dort lebte er seit Jahrhunderten bei Nomaden und in Klöstern als Begleiter, Wächter und „Glücksbringer“. Ein echter Terrier ist er trotz seines Namens nicht: Die FCI ordnet ihn bei den Gesellschafts- und Begleithunden ein.

Wesen

Tibet Terrier sind fröhlich, verspielt, sehr menschenbezogen und anpassungsfähig. Sie sind aufmerksam und melden Besuch zuverlässig, Fremden gegenüber oft erst etwas zurückhaltend. Mit ihrer Familie sind sie liebevoll und verschmust – nicht umsonst heißt es: Einmal Tibi, immer Tibi!

Steckbrief

  • Größe: laut Standard Rüden ca. 36–41 cm, Hündinnen etwas kleiner
  • Fell: lang, üppig, mit feiner Unterwolle – haart kaum
  • Farben: fast alle Farben, von Weiß, Creme und Gold bis Schwarz, ein- oder mehrfarbig
  • Lebenserwartung: ca. 12–15 Jahre, oft länger
Tibet Terrier Hündin mit ihren Welpen

Passt ein Tibet Terrier zu Ihnen?

Der Tibet Terrier ist ein robuster, intelligenter Familienhund, der sich an viele Lebenssituationen anpasst. Glücklich wird er aber nur, wenn er eng mit seinen Menschen zusammenleben darf und genug Bewegung an der frischen Luft bekommt. Eine Stadtwohnung ohne Garten und Auslaufmöglichkeiten ist nichts für ihn.

  • Sie möchten einen Hund, der überall dabei ist.
  • Sie gehen gern spazieren und wandern – bei jedem Wetter.
  • Regelmäßige Fellpflege macht Ihnen nichts aus.
  • Sie bringen Geduld und eine liebevolle, klare Linie mit.

Weil Tibet Terrier kaum haaren, kommen sie für manche Allergiker in Frage. Einen „allergiefreien“ Hund gibt es aber nicht – bitte testen Sie vorher in Ruhe den Kontakt zu unseren Hunden. Gern beraten wir Sie auch zum Charakter des einzelnen Welpen: Der selbstbewussteste Welpe ist zum Beispiel bei hundeerfahrenen Menschen am besten aufgehoben.

Gesundheit: darauf testen wir

Gesundheit steht bei uns an erster Stelle. Alle unsere Zuchthunde werden auf Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) geröntgt – alle mit Klasse A, also frei. Zusätzlich lassen wir sie beim Labor Laboklin mit dem Tibet-Terrier-Paket (8679) genetisch untersuchen. So können wir Verpaarungen gezielt so planen, dass keine erkrankten Welpen entstehen.

HD & ED

Röntgenuntersuchung von Hüft- und Ellbogengelenken auf Fehlentwicklungen, die später Schmerzen und Arthrose verursachen können. Klasse A bedeutet: frei.

DM (Exon 2)

Degenerative Myelopathie – eine fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks bei älteren Hunden, die zu Lähmungen der Hinterbeine führt.

NCL

Neuronale Ceroid-Lipofuszinose – eine Stoffwechselerkrankung der Nervenzellen. Beim Tibet Terrier zeigt sie sich meist erst im mittleren Alter mit Sehproblemen, Verhaltensänderungen und Bewegungsstörungen.

PLL

Primäre Linsenluxation – die Linse des Auges löst sich aus ihrer Aufhängung. Das ist sehr schmerzhaft, kann zum Grünen Star führen und das Auge kosten.

PRA3

Eine Form der Progressiven Retinaatrophie, die beim Tibet Terrier vorkommt: Die Netzhaut baut sich langsam ab, erst kommt Nachtblindheit, später kann der Hund erblinden.

rcd4-PRA

Eine weitere, spät einsetzende Form der Netzhautdegeneration. Sie beginnt meist erst im höheren Alter und führt ebenfalls schrittweise zum Verlust des Sehvermögens.

Zwergwuchs

Eine erblich bedingte Wachstumsstörung, bei der Knochen und Gelenke sich nicht normal entwickeln – mit unproportioniertem Wuchs und möglichen Gelenkproblemen.

Tipps & Tricks für das Leben mit einem Tibet Terrier

Fellpflege

Das lange Fell ist das Markenzeichen des Tibet Terriers – und braucht Zeit. Bürsten Sie es zwei- bis dreimal pro Woche gründlich bis auf die Haut. Gewöhnen Sie Ihren Welpen früh und spielerisch an Bürste, Kamm und das Anfassen von Pfoten und Ohren.

Verfilzungen vorbeugen

Besonders hinter den Ohren, unter den Achseln und an den Beinen verfilzt das Fell schnell. Im Fellwechsel vom Welpen- zum Erwachsenenfell (etwa im ersten bis zweiten Lebensjahr) ist tägliches Bürsten ideal. Wer es pflegeleichter mag, darf das Fell auch kürzer schneiden lassen.

Pfoten, Augen & Ohren

Kürzen Sie die Haare zwischen den Ballen regelmäßig, damit sich kein Schnee oder Schmutz festsetzt. Halten Sie die Augenpartie sauber und kontrollieren Sie die Ohren, da dort auch Haare wachsen.

Liebevoll konsequent

Tibet Terrier sind klug, aber auch eigenständig und sensibel. Mit Härte erreichen Sie nichts – mit Geduld, klaren, gleichbleibenden Regeln und viel Lob dafür sehr viel. Kurze, abwechslungsreiche Übungen machen ihnen am meisten Spaß.

Bewegung & Beschäftigung

Ein Tibet Terrier ist kein Sofahund. Er liebt Spaziergänge, Wanderungen und Toben im Schnee. Suchspiele, kleine Tricks oder Hundesport bringen zusätzlich Abwechslung. Welpen dagegen brauchen vor allem viel Schlaf und nur kurze Runden.

Sozialisierung

Zeigen Sie Ihrem Welpen in Ruhe und in kleinen Schritten die Welt: Stadt, Autofahren, Besuch, andere Hunde, Geräusche. Positive Erfahrungen in den ersten Lebensmonaten machen ihn zu einem gelassenen Begleiter.

Wachsamkeit & Bellen

Als ehemaliger Wächter meldet der Tibet Terrier gern, was um ihn herum passiert. Bestätigen Sie die Meldung kurz, rufen Sie ihn dann zu sich und belohnen Sie ruhiges Verhalten – so wird aus Melden kein Dauerbellen.

Alleinbleiben

Tibet Terrier hängen sehr an ihren Menschen. Üben Sie das Alleinsein von Anfang an in kleinen Schritten – erst wenige Minuten, dann langsam länger. Ein ruhiger, gemütlicher Platz hilft dabei.

Gesunde Gelenke

Bis zum Ende des Wachstums sollten Sie viel Treppensteigen und wildes Springen vermeiden. Lieber mehrere kurze, abwechslungsreiche Spaziergänge als eine große Runde.

Wenn Ihr Welpe einzieht

Mit 8 Wochen dürfen unsere Welpen in ihr neues Zuhause umziehen – genau richtig, denn die wichtige Prägungsphase zwischen der 8. und 12. Woche erlebt Ihr Welpe dann schon bei Ihnen. Bis dahin sind sie:

  • tierärztlich untersucht
  • gechippt und mit EU-Heimtierausweis
  • mehrfach entwurmt
  • zum ersten Mal geimpft

Die Tollwutimpfung und die Wiederholungsimpfung mit 12 Wochen übernehmen Sie dann bei Ihrem Tierarzt.

Auch nach dem Kauf sind wir immer für Sie da – bei Fragen zu Erziehung, Fellpflege, Ernährung oder Gesundheit. Und sollte einmal eine Notlage eintreten, haben wir schon Hunde zurückgenommen und liebevoll weitervermittelt. Denn bei uns ist kein Hund nach dem Auszug vergessen.

Gern lernen Sie uns und unsere Hunde vorab kennen – Besuche nach Terminabsprache.

Sechs Tibet Terrier Welpen sitzen nebeneinander auf der Wiese
Schwarzer Tibet Terrier Welpe auf der Wiese Zwei cremefarbene Tibet Terrier Welpen Brauner Tibet Terrier Welpe mit weißer Blesse

Fragen? Wir beraten Sie gern.

Am liebsten persönlich, per Telefon oder WhatsApp.

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