Irmis Hundezucht · Reken im Münsterland
Australian Shepherd
Klug, treu, lebensfroh – und mit ganzem Herzen bei seiner Familie. Hier erfahren Sie alles über unsere Aussies und darüber, worauf es bei dieser wunderbaren Rasse ankommt.


Unsere Australian Shepherds
Als Familienbetrieb leben wir auf unserem Hof in Reken mit unseren Hunden – und züchten mit viel Liebe.
Wir züchten ausdrucksstarke, schöne Australian Shepherds mit ausgeglichenem Temperament und einem einfach tollen Wesen. Unsere Hunde stammen bewusst nicht aus Arbeitslinien: Sie müssen nicht an der Herde „gearbeitet“ werden, sondern sind Familienhunde durch und durch – natürlich dem Rassestandard entsprechend.
Unsere Welpen wachsen mitten im Familienleben auf. Sie lernen früh Menschen, Kinder, andere Tiere und die Geräusche des Alltags kennen und werden so bestens auf ihr Leben im neuen Zuhause vorbereitet.
- vom Kreisveterinäramt kontrollierte Zucht
- keine Arbeitslinien – Familienhunde
- alle Zuchthunde HD & ED geröntgt: Klasse A
- umfassende Gentests (Laboklin) inkl. Merle-Test
- charakterfeste Hunde mit ausgeglichenem Wesen
- Beratung vor und nach dem Kauf
- faire Preise
Die Rasse im Porträt
Herkunft
Trotz seines Namens stammt der Australian Shepherd aus den USA. Er entstand im 19. und 20. Jahrhundert auf den Ranches im Westen Amerikas, wo vielseitige Hütehunde gebraucht wurden. Seine Vorfahren kamen vermutlich mit Schafherden – teils über Australien – ins Land, daher der Name. Heute ist er ein beliebter Familien- und Begleithund.
Wesen
Aussies sind sehr intelligent, lernfreudig und eng an ihre Menschen gebunden. Sie sind fröhlich, verspielt und arbeitswillig, Fremden gegenüber oft zunächst etwas zurückhaltend und aufmerksam. Mit ihrer Familie sind sie liebevoll und verschmust – ein echter Partner für alle Lebenslagen.
Steckbrief
- Größe: Rüden ca. 51–58 cm, Hündinnen ca. 46–53 cm
- Fell: mittellang, wetterfest, mit Unterwolle
- Farben: Black, Blue Merle, Red, Red Merle – jeweils mit oder ohne weiße und kupferfarbene Abzeichen
- Lebenserwartung: ca. 12–15 Jahre



Passt ein Aussie zu Ihnen?
Der Australian Shepherd ist ein wunderbarer, aber auch anspruchsvoller Hund. In einer kleinen Stadtwohnung ohne ausreichend Auslauf wird er nicht glücklich. Er braucht Wald und Wiesen zum Toben – und Menschen, die gern draußen sind und Zeit mit ihm verbringen.
- Sie sind gern und viel in der Natur unterwegs.
- Sie haben Freude daran, mit Ihrem Hund zu lernen und zu spielen.
- Sie wünschen sich einen engen Begleiter, der überall dabei ist.
- Sie bringen Geduld und eine liebevolle, klare Linie mit.
Ein Aussie ist trotzdem kein Hund, den man „auf Biegen und Brechen“ auspowern muss. Wer das versucht, zieht sich schnell einen überdrehten, nervösen Hund heran. Gerade im ersten Jahr sind viele Ruhepausen wichtig. Alle Vor- und Nachteile der Rasse besprechen wir gern ganz ehrlich im persönlichen Gespräch – denn Mensch und Hund müssen zueinander passen.
Gesundheit: darauf testen wir
Gesundheit steht bei uns an erster Stelle. Alle unsere Zuchthunde werden auf Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) geröntgt – alle mit Klasse A, also frei. Zusätzlich lassen wir sie beim Labor Laboklin mit dem Australian-Shepherd-Paket (8624) genetisch untersuchen und machen einen Merle-Gentest. So können wir Verpaarungen gezielt so planen, dass keine erkrankten Welpen entstehen.
HD & ED
Röntgenuntersuchung von Hüft- und Ellbogengelenken auf Fehlentwicklungen, die später Schmerzen und Arthrose verursachen können. Klasse A bedeutet: frei.
CEA
Collie Eye Anomaly – eine angeborene Fehlbildung im Augenhintergrund. Sie kann sehr mild verlaufen, in schweren Fällen aber bis zur Erblindung führen.
DM (Exon 2)
Degenerative Myelopathie – eine fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks bei älteren Hunden, die zu Lähmungen der Hinterbeine führt.
HSF4
Erblicher Katarakt („Grauer Star“) beim Aussie. Die Linse trübt sich, oft schon in jungen Jahren, und das Sehvermögen lässt nach.
HUU (SLC2A9)
Hyperurikosurie – zu viel Harnsäure im Urin. Betroffene Hunde neigen zu Blasen- und Nierensteinen.
MDR1
Ein Gendefekt, durch den bestimmte Medikamente (z. B. manche Wurmmittel oder Beruhigungsmittel) ins Gehirn gelangen und schwere Vergiftungen auslösen können.
Stummelrute (Bobtail)
Manche Aussies werden mit natürlich kurzer Rute geboren. Tragen beide Elterntiere diese Anlage, können Welpen nicht lebensfähig sein – deshalb verpaaren wir nie zwei Träger.
NCL
Neuronale Ceroid-Lipofuszinose – eine schwere Stoffwechselerkrankung der Nervenzellen, die zu fortschreitenden neurologischen Ausfällen führt.
prcd-PRA
Progressive Retinaatrophie – die Netzhaut baut sich langsam ab. Erst kommt Nachtblindheit, später kann der Hund erblinden.
Merle-Gentest
Zeigt sicher, ob ein Hund das Merle-Gen trägt – auch wenn man es ihm nicht ansieht. Werden zwei Merle-Hunde verpaart, drohen Taubheit und Augenschäden („Double Merle“). Das schließen wir so sicher aus.
Tipps & Tricks für das Leben mit einem Aussie
Kopf und Körper fordern
Ein Aussie möchte nicht nur laufen, sondern auch denken. Suchspiele, Nasenarbeit, kleine Tricks, Agility oder Obedience lasten ihn oft mehr aus als stundenlanges Rennen. Vermeiden Sie endloses Ballwerfen – das macht viele Aussies eher hektisch.
Ruhe lernen
Mindestens genauso wichtig wie Beschäftigung ist das Abschalten. Welpen brauchen viel Schlaf, oft 18 bis 20 Stunden am Tag. Ein fester Ruheplatz und bewusste Pausen helfen Ihrem Hund, ausgeglichen zu bleiben.
Hütetrieb in gute Bahnen lenken
Im Aussie steckt ein Hütehund. Manche versuchen, Kinder, Radfahrer oder andere Tiere zu „treiben“ oder zwicken in die Fersen. Unterbrechen Sie das früh freundlich, aber bestimmt, und bieten Sie eine Alternative an.
Konsequent und liebevoll
Aussies lernen sehr schnell – leider auch das, was sie nicht sollen. Klare, gleichbleibende Regeln, die alle in der Familie einhalten, und viel Lob statt Härte: So wird Ihr Aussie ein verlässlicher Begleiter. Eine gute Hundeschule ist sehr empfehlenswert.
Sozialisierung
Zeigen Sie Ihrem Welpen in Ruhe und in kleinen Schritten die Welt: Stadt, Autofahren, Besuch, andere Hunde, Geräusche. Positive Erfahrungen in den ersten Lebensmonaten prägen ihn fürs Leben.
Gesunde Gelenke
Bis zum Ende des Wachstums sollten Sie Treppensteigen, Springen und lange Fahrradtouren vermeiden. Lieber mehrere kurze, abwechslungsreiche Spaziergänge als eine große Runde.
Fellpflege
Das Doppelfell ist pflegeleichter als es aussieht: Einmal pro Woche gründlich bürsten, besonders hinter den Ohren und an der „Hose“. Im Fellwechsel verliert ein Aussie viel Unterwolle – dann lieber öfter bürsten.
Hinweis zu MDR1
Auch wenn unsere Zuchthunde getestet sind: Sagen Sie Ihrem Tierarzt immer, dass Ihr Hund ein Australian Shepherd ist, und zeigen Sie das MDR1-Ergebnis vor. Manche Medikamente sind bei betroffenen Hunden gefährlich.
Gemeinsame Zeit
Ein Aussie ist am glücklichsten, wenn er dabei sein darf. Lange allein bleiben mag er nicht – üben Sie das Alleinsein deshalb von Anfang an in kleinen Schritten.
Wenn Ihr Welpe einzieht
Mit 8 Wochen dürfen unsere Welpen in ihr neues Zuhause umziehen. Bis dahin sind sie:
- tierärztlich untersucht
- gechippt und mit EU-Heimtierausweis
- mehrfach entwurmt
- zum ersten Mal geimpft
- an Menschen, Kinder und Alltagsgeräusche gewöhnt
Die Tollwutimpfung und die Wiederholungsimpfung mit 12 Wochen übernehmen Sie dann bei Ihrem Tierarzt.
Auch nach dem Kauf sind wir immer für Sie da – bei Fragen zu Erziehung, Ernährung oder Gesundheit. Und sollte einmal eine Notlage eintreten, haben wir schon Hunde zurückgenommen und liebevoll weitervermittelt. Denn bei uns ist kein Hund nach dem Auszug vergessen.
Gern lernen Sie uns und unsere Hunde vorab kennen – Besuche nach Terminabsprache.

Fragen? Wir beraten Sie gern.
Am liebsten persönlich, per Telefon oder WhatsApp.
